Danke - an alle, die für uns gestimmt haben und an unsere Spenderorganisation M&G Securities Limited in London.
Vom 30. Oktober 2012 bis 12. April 2013 lief eine von M&G organisierte Abstimmung, bei der - abgestuft je nach erreichtem Rang - unter ausgewählten gemeinnützigen Organisationen aus dem Bereich des Wintersportes Spendengelder aufgeteilt wurden.
Wir freuen uns, in einer Gruppe von fünf weiteren bemerkenswerten Organisationen, den vierten Platz erreicht zu haben. Mit dem gewonnenen Betrag werden wir notwendiges Equipment für die HundeführerInnen ergänzen. Nur mit entsprechender Ausrüstungsausstattung sind wir in der Lage unsere Hilfeleistungen im alpinen Gelände sicher und effizient anzubieten.

News:
Lawineneinsatzübung am Prielschutzhaus vom 12. bis 14. April 2013
Ein Wochenende mit viel Schnee, Erfahrungen und gegenseitigem Kennenlernen erlebte die Oberösterreichische Bergrettungshundestaffel beim Winterkurs am Prielschutzhaus. Der Kurs wird alljährlich gemeinsam mit der Winterausbildung der Bergrettungsanwärter abgehalten. Um eine schnelle und gut koordiniete Zusammenarbeit zwischen angehenden BergretterInnen und Einsatzhundeführern zu trainieren, wurde gemeinsam eine Lawineneinsatzübung abgehalten. Übungsannahme war ein Lawinenabgang ca. 200 Höhenmeter oberhalb des Prielschutzhauses mit mehreren verschütteten Tourengehern.
Der Übungsablauf sah vor, dass die Einsatzhundeführer gemeinsam mit einem schnellen Stoßtrupp aus gut konditionierten und erfahrenen Bergrettern zum Einsatzort aufsteigen und nach kurzer Absprache mit dem Platzkommandanten sofort mit der Suche nach den Verschütteten beginnen. Ein wichtiges Übungsziel bei einem gemeinsam koordinierten Lawineneinsatz ist es, dass beteiligte Suchhunde untereinander und einzelne BergretterInnen mit LVS ohne gegenseitige Beeinträchtigung zusammenarbeiten. Bei guten Übungsbedingungen konnten die gestellten Aufgaben gemeinsam gelöst werden. Die Hunde fanden die vorbereiteten „Verschütteten“ binnen weniger Minuten. Nach dem raschen Ausgraben aller „Opfer“ und dem Abtransport einer „verletzten Person“ zum Prielschutzhaus wurde die Einsatzübung abgeschlossen. Bei einer ausführlichen Nachbesprechung wurden die Abläufe der Übung kritisch beurteilt und Verbesserungsmöglichkeiten diskutiert.
Die Lawinen- und Suchhundestaffel Oberösterreich bedanken sich noch einmal für die gute Zusammenarbeit mit den Ausbildnern und Anwärtern des Bergrettungsdienstes.

Mantrailingsuche nach vermisster Pensionistin im Raum Regau
Seit 4. Februar 2013 Mittag war eine 66-jährige Frau abgängig, die von zu Hause aus zu einem Spaziergang aufgebrochen war. Alamierte Suchmannschaften verschiedener Organisationen, auch mit Suchhunden, durchkämmten noch am selben Tag die Umgebung, blieben aber erfolglos. Das Haus der Vermissten liegt direkt im Siedlungsgebiet von Schalchham bei Regau. Da sich nicht klären ließ, in welche Richtung die Frau das Haus verlassen hatte, wurde am 5. Februar einer unserer Mantrailing-Hundeführer Alexander Seemann mit seinem Hund Winston von der Polizei Vöcklabruck für den Sucheinsatz angefordert.
Ausgebildete Mantrailinghunde sind in der Lage, die genaue Geruchsspur einer bestimmten Person zu verfolgen. Dazu werden Geruchstoffgegenstände, wie zum Beispiel getragene Wäscheteile der Person, zur geruchlichen Identifizierung für den Hund verwendet.
Durch den Einsatz des Mantrailinghundes konnte geklärt werden, dass sich die Frau bis zum Flussufer der Ager begeben haben musste, wo die Spur endete. Leider wurde die tote Frau dann auch Anfang März beim Ager-Kraftwerk in Lambach aufgefunden.
Bericht der ÖBRD-Ortsstelle Linz: www.bergrettung-linz.at

Lawinenübung bei extremen Verhältnissen am Krippenstein/Oberfeld
vom 31.01. - 03.02.2013
Sturm und Schneefall - Bei realen Einsatzverhältnissen wurde 4 Tage lang im Bereich Oberfeld am Krippenstein/Obertraun, beim jährlichen Winterkurs im hochalpinen Gelände trainiert.

Ein winterliches Trainingswochenende auf den Hutterer Böden (Höss).
vom 11.-12.01.2013
Übungsannahme: Lawinenabgang in einem Waldstück, Tourengeher sind vermisst.
Trainingsziel: Die Hunde sollen den Lawinenkegel gezielt absuchen und die Verschütteten so rasch als möglich anzeigen.
Weitere Infos: www.facebook.com/hundestaffel.bergrettungoo
Vorwinterkurs Gosau
vom 08.-09.12.2012
Bei tiefwinterlichen Temperaturen - Vorbereitung auf die kommende Wintersaison.

Gewerbe + Einsatzorganisationen St. Agatha
vom 22.-23.09.2012
Wir waren mit einem Stand im Rahmen der Gewerbeausstellung St. Agatha - Sonderschau Rettungsorganisationen vertreten.

- Quelle: Ischler Woche, Ausgabe vom 3. Okt. 2012
Stöberkurs Wurzeralm
vom 15. - 16.09.2012
Navigation im Gelände und Transport der Teams mittels Sessellift.
Stöberübung Steyrdurchbruch
von 2.-3. Juni:
Öfter mal was Neues - Abseilübungen und Gyrokopterflüge.
Lawinenübung Prielschutzhaus
von 13. - 15. April 2012:
Sehr lehrreiche Übungstage bei typischem Einsatzwetter konnten erfolgreich abgeschlossen werden.
Lawinenübung Krippenstein/Oberfeld
Von 26. - 29. Jänner 2012:
Wechselnde Witterungen und anstrengende Übungseinheiten forderten die Teams.
Lawinenhund rettet 21-Jährigen aus eiskaltem Bach
Verschüttete Schneeopfer hat Lawinensuchhündin "Peggy" (6) aus Ebensee im Bezirk Gmunden noch keine gefunden — dennoch wurde sie nun zur Lebensretterin: Beim Spazierengehen mit Herrchen Andreas Loidl (46) fand sie im Morgengrauen einen Erfrierenden im Langbathbach. Ein 21-Jähriger war ins Wasser gestürzt.
"Normalerweise gehen wir erst um sechs Uhr Gassi — doch diesmal war die Hündin schon so unruhig, dass ich mit ihr früher raus bin", erzählt Hundeführer Andreas Loidl, hauptberuflich Schuhmacher in Ebensee. Schon nach knapp hundert Metern schlug "Peggy" an, führte ihr Herrchen ans Ufer des Langbathbaches. "Es war noch stockdunkle Nacht — im Licht der Stirnlampe hab' ich dann plötzlich einen reglosen Körper im Wasser entdeckt", berichtet der Bergretter.
Er setzte das kaum noch ansprechbare Opfer auf, holte dann vom nahen Feuerwehrzeughaus Helfer und ließ dieRettung alarmieren. Der 21- Jährige Ebenseer, den "Peggy" gefunden hatte, erholte sich im Spital dann rasch.
Da es in dieser Nacht in Ebensee um die minus zehn Grad hatte, wäre das Opfer, das am Heimweg ins Wasser gefallen war, vermutlich in den nächsten 30 Minuten erfroren.



